Flutverfahren und Tauchlackierung für präzise Oberflächen
Flutverfahren und Tauchlackierung gehören zu den Beschichtungstechnologien, die eine vollständige Benetzung der Werkstückoberflächen ermöglichen. Beim Flutverfahren wird das Bauteil von einem definierten Medienstrom überflutet, während die Tauchlackierung durch vollständiges Eintauchen in ein Beschichtungsmedium erfolgt. Beide Verfahren eignen sich für dünnflüssige Systeme und bieten eine zuverlässige Beschichtung auch bei komplexen Geometrien. Wir beraten, wann Fluten oder Tauchlackierung für Ihren Anwendungsfall die passende Lösung sind.
Flutanlagen VEN FLOW von Venjakob
Unsere Flutanlagen VEN FLOW arbeiten im Überschussflutverfahren und erzielen gleichmäßige Beschichtungen in einem kontinuierlichen Prozess. Profilteile, Paneele und Bauelemente werden vollständig benetzt, während überschüssiges Medium kontrolliert abläuft und in einem geschlossenen Kreislauf zurückgeführt wird. Die Flutanlagen eignen sich für Hydrophobierungen, Lasuren und dünnflüssige Grundierungen und lassen sich dank modularer Bauweise flexibel in industrielle Fertigungslinien integrieren.
Zu den Flutanlagen VEN FLOWVorteile von Flutverfahren und Tauchlackierung
Beide Verfahren unterstützen effiziente Abläufe in kontinuierlichen Beschichtungslinien. Sie arbeiten stabil unter konstanten Prozessparametern und ermöglichen hohe Stückzahlen bei sehr gleichmäßigen Ergebnissen.
Medien und Beschichtungssysteme im Flutverfahren
Die Flutverfahren und Tauchlackierungen sind für dünnflüssige und niedrigviskose Beschichtungsmedien ausgelegt, die gleichmäßige Ablaufbilder und saubere Kanten ermöglichen.
- Dünnschichtgrundierungen
- Lasuren für Holz und Holzwerkstoffe
- Hydrophobierungen für Fassadenelemente
- Wasserbasierte und lösemittelarme Systeme
- Funktionale Schutzschichten
Flutverfahren und Tauchlackierung im Vergleich
Flut- und Tauchlackierung zählen zu Verfahren, die Werkstücke vollständig benetzen – sie unterscheiden sich jedoch im Beschichtungsprinzip und in der Integration in Produktionslinien.
Flutverfahren und Tauchlackierung:
nachhaltig und sicher
Flutverfahren und Tauchlackierung ermöglichen einen effizienten Umgang mit Medien und reduzieren Emissionen bereits im Prozess. Gleichzeitig sorgen klar definierte Prozessräume und stabile Betriebsparameter für hohe Sicherheit und zuverlässige Beschichtungsergebnisse.
Flut- und Tauchverfahren: Häufige Fragen
Flutverfahren und Tauchlackierung gehören zu den meistgenutzten Verfahren für die vollflächige Applikation dünnflüssiger Beschichtungen. Die folgenden Fragen werden häufig gestellt und erläutern Funktionsweise und Einsatzbereiche.
Wie funktioniert das Flutverfahren?
Beim Flutverfahren überströmt ein definierter Medienstrom das Werkstück vollständig. Überschüssiges Material läuft kontrolliert ab, wird gefiltert und in einem geschlossenen Kreislauf wiederverwendet. Das Verfahren ist für lineare und profilierte Bauteile ausgelegt und unterstützt stabile, reproduzierbare Schichtbilder – auch bei hohen Liniengeschwindigkeiten.
Wie funktioniert die Tauchlackierung?
Die Tauchlackierung erfolgt durch vollständiges Eintauchen des Werkstücks in ein Beschichtungsmedium. Dadurch lassen sich auch schwer zugängliche Bereiche zuverlässig benetzen. Sie eignet sich für dünnflüssige Systeme und Bauteile, die rundum beschichtet werden müssen, inklusive verdeckter Geometrien.
Wann ist Fluten oder Tauchlackierung sinnvoll?
Fluten eignet sich vor allem für kontinuierliche Linienprozesse und Werkstücke, die sich gut in Flutstrecken transportieren lassen. Die Tauchlackierung wird bevorzugt eingesetzt, wenn innenliegende Strukturen oder vollständig zu benetzende Geometrien berücksichtigt werden müssen. Entscheidend sind Bauteilorientierung, geforderte Rundumabdeckung und das verfügbare Materialvolumen.
Welche Parameter beeinflussen die Schichtqualität beim Flutverfahren und bei der Tauchlackierung?
Die Schichtqualität wird durch mehrere prozesstechnische Faktoren bestimmt, darunter Viskosität des Mediums, Temperatur, Ablaufgeschwindigkeit, Benetzungsverhalten des Substrats und Abtropfzeit. Beim Flutverfahren wirken sich zusätzlich die Medienstromhöhe und die Strömungsführung aus. Bei der Tauchlackierung beeinflussen Tauchgeschwindigkeit, Haltezeit und Abzugswinkel das Ergebnis. Eine präzise Prozessregelung ist entscheidend für reproduzierbare Beschichtungsergebnisse.
Wie wirken sich unterschiedliche Werkstückgeometrien auf die Wahl des Verfahrens aus?
Lineare und profilierte Bauteile profitieren vom Flutverfahren, da der Medienstrom gleichmäßige Benetzung begünstigt. Bauteile mit innenliegenden Geometrien, Ausfräsungen oder Hohlräumen erfordern häufig eine Tauchlackierung, weil nur durch vollständiges Eintauchen auch verdeckte Strukturen sicher erreicht werden. Die Entscheidung erfolgt auf Basis von Geometriekomplexität, Bauteilorientierung und gewünschter Rundumabdeckung.
Wir beraten Sie gerne
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Gert große Deters
Geschäftsbereichsleiter für allg. Industrie & Automobil
Telefon: +49 5242 9603-184E-Mail: ed.bokajnev@sretedessorg.treg

Christian Streit
Geschäftsbereichsleiter Holz | Baustoffe
Telefon: +49 5242 9603-162E-Mail: ed.bokajnev@tierts.naitsirhc







