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VEN ACTIVATE FLAME

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Beflammung von Kunstoffsteilen

Beflammung von Kunststoffteilen

Zur Verbesserung der Haptik können die Kunststoffwerkstücke vor der Beschichtung mit einem Gasbrenner beflammt werden. Hierbei handelt es sich nicht um eine Wärmebehandlung, sondern vielmehr um eine gezielte Nutzung der chemischen Wirkung der Gasflamme.

Selbstverständlich bieten wir auch weitere Vorbehandlungstechniken, wie z.B. die Plasmabehandlung an.

Flammenpyrolyse:

Die Behandlung von Oberflächen zur Beeinflussung der Haftfestigkeit von Klebstoffen, Beschichtungen und Druckmedien mittels Beflammung ist ein seit Jahren etabliertes Verfahren in zahlreichen industriellen Bereichen. Eine weitere signifikante Verbesserung der Haftfestigkeit kann durch Abscheidung einer reaktiven Silikatschicht, die durch Flammenpyrolyse erzeugt wird, erreicht werden. Durch Verbrennung einer Silan-Additivkomponente in einer Brenngasatmosphäre entstehen sehr dichte und festhaftende Silikatschichten mit hoher Oberflächenenergie auf Metall, Glas, Keramik und Kunststoffen.

Mehr Details:

Bei der Beflammung wird  die Oberfläche für kurze Zeit der direkten Einwirkung einer Gasflamme ausgesetzt, die mit Sauerstoffüberschuss betrieben wird. 
Dadurch werden in der Oberfläche des zu behandelnden Substrats Molekülbindungen aufgebrochen und in der Flamme vorhandene aktive Ionen, hauptsächlich OH und COOH-Gruppen, eingebunden. Auf diese Weise werden in dem ursprünglich unpolaren Werkstoff polare Gruppen erzeugt, die eine sichere Anbindung von Druckfarben, Lacken, Klebstoffen usw. ermöglichen.

Durch die Entstehung polarer Gruppen erhöht sich die Oberflächenenergie des behandelten Substrats, was auch messbar ist.

Geeignet u.a. für

Kunststoff
z.B. Automobil, HiFi, Haushaltsware, Handy, Verpackung

Ansprechpartner

Wolfgang Hauser
Vertriebsleiter
VENJAKOB Maschinenbau GmbH & Co. KG VEN ACTIVATE FLAME VEN ACTIVATE FLAME image VEN ACTIVATE FLAME Beflammung von Kunststoffteilen