Regenerative Verbrennungsanlagen (RVA)
- Abluftvolumenströme von ca. 1.500 – 100.000 m³/h
- Reinigung von niedrigen bis mittleren Schadstoffkonzentrationen in der Abluft
- Vorteil: Geringer Primärenergieverbrauch durch hohen Wärmetauscherwirkungsgrad
Die regenerative Verbrennungsanlage von Venjakob Umwelttechnik ist besonders geeignet zur Beseitigung lösemittelhaltiger Luftschadstoffe (VOC) in niedrigen bis mittleren Konzentrationen. Sie zeichnet sich aus durch:
- Effiziente Schadstoffbeseitigung gemäß TA-Luft bzw. VOC-Richtlinie
- Sehr hohe Wirtschaftlichkeit
- Geringe Kondensatanfälligkeit
- Flexible Einsatzmöglichkeiten
- Kompakte Bauweise
- Niedrige Betriebskosten
Durch sorgfältig entwickelte Details setzt die RVA von Venjakob Umwelttechnik Maßstäbe für Qualität in der Abluftreinigung.
Funktionsweise
Die Regenerative Verbrennungsanlage (kurz RVA) stellt den neuesten Stand der Technik bei der Reinigung lösemittelhaltiger Luftschadstoffe (VOC) dar. Das Verfahren beruht darauf, dass auch geringe Mengen flüchtiger Schadstoffe unter geeigneten Bedingungen rückstandsfrei verbrannt werden können.
Zu diesen Bedingungen gehört in erster Linie eine Brennkammertemperatur, von über 800 °C liegt. Das bedeutet, dass das gesamte Abgas auf diese Temperatur aufgeheizt werden muss, um den gesetzeskonformen Reinigungsgrad zu erzielen.
An sich würde dieser Prozess große Mengen an Heizenergie benötigen. Daher wurden regenerative Wärmetauscher entwickelt, um die Energie der heißen Reingase soweit wie möglich zum Aufheizen der kalten Rohgase zu nutzen. Dieser Wärmetauscher besteht in der Regel aus drei einzelnen Kammern, die mit Wabenkörpern aus Keramik bestückt sind.
Das Verfahren ist dann anwendbar, wenn Schadstoffe brennbar sind. Es zeichnet sich durch die hohe Vorheizung des Abgases innerhalb der wechselseitig durchströmten Betten der regenerativen Wärmetauscher aus.
Das optimal vorgeheizte Abgas wird in der Oxidationskammer mit den heißen Verbrennungsgasen des Spezialbrenners vermischt. Hier erfolgt bei hoher Temperatur und ausreichender Verweilzeit die Umsetzung der in dem Abgas enthaltenden organischen Schadstoffe in die unschädlichen Verbindungen CO2 und H2O-Dampf. Aufgrund des hohen Wärmetauscherwirkungsgrades >95 % sowie der relativ hohen Oxidationstemperatur > 800°C sind vergleichsweise geringe Emissionen von NOx und CO vorhanden. Auch die CO2-Emission wird infolge des geringen Brennstoffverbrauchs stark reduziert.
Am Ende der Oxidationskammer wird das gereinigte Abgas durch ein Wärmetauscherbett geführt und heizt dieses auf. Danach verlässt das Reingas im abgekühlten Zustand die Anlage durch den Reingasstutzen.
Über ein SPS-gesteuertes Ventilsystem werden die Wärmetauscherkammern wechselseitig mit Roh- und Reingas beaufschlagt. Nach jedem Umschaltzyklus wird die zuvor mit Rohgas beaufschlagte Kammer von Restverunreinigungen freigespült. Damit werden unzulässige Emissionsspitzen beim Umschalten sicher vermieden.
Überschüssige Energie kann zum Beispiel zur Erzeugung von Warmwasser (PWW) genutzt werden.





